Now modde wej blos noch en Glaspann legge

Nachbarschaftshilfe wurde früher noch groß geschrieben. Ohne die Hilfe der Nachbarschaft waren manche Projekte erst gar nicht zu verwirklichen. Dazu gehörte auch der Bau eines Hauses. Wo immer viele fleißige Hände gebraucht wurden, war es für eine Straßengemeinschaft oder gar für ein ganzes Dorf selbstverständlich mit anzupacken – unentgeltlich versteht sich. Wurde z.B. ein Dach gedeckt, waren Helfer nötig, die eine Kette bildeten, um die Pfannen vom Lagerplatz bis hin zum Dachfirst zu befördern. Nach getaner Arbeit hörte man dann die Aufforderung an den Bauherrn:“Now modde wej bloß noch en Glasspann lägge.“ Gemeint war natürlicht nicht eine buchstäbliche Glaspfanne (obwohl es die gibt) sondern ein mit Alkohol gefülltes Glas. Das war dann meist der einzige Lohn für die Helfer und da war auch keiner, der mehr erwartet hätte.

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